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Ehrenamtliche Fahrer und vom Land unterstützte Fahrzeuge - so machen Bürgerbusse dem Taxigewerbe Konkurrenz
Bürgerbusse gehen in die Offensive
Dem Taxi- und Mietwagengewerbe droht Ungemach. Auf der Grünen Woche, die vom 20. bis zum 29. Januar in Berlin stattfindet, stellt „Pro Bürgerbus NRW“, wie sich der Zusammenschluss nordrhein-westfälischer Bürgerbusse nennt, sein Organisations- und Finanzierungskonzept vor. In Nordrhein-Westfalen bewegen 2.500 ehrenamtliche Fahrer die Kleinbusse der 105 Bürgerbusvereine, die vor allem in ländlichen Regionen und Stadtrandlagen arbeiten.
Nach eigenen Angaben besetzen die Bürgerbusse damit die Nische zwischen Rufbussystemen und Regional- beziehungsweise Stadtbussen - und wildern dabei im Revier des Taxi- und Mietwagengewerbes. Wie die OmnibusRevue – eine Schwesterzeitschrift von TAXI - in ihrem Newsletter weiter meldet, nutzen bereits 850.000 Fahrgäste pro Jahr das ehrenamtlich organisierte Mobilitätsangebot ihrer Stadt oder ihrer Gemeinde regelmäßig.
Die Idee der Bürgerbusse stammt aus England und den Niederlanden. Getragen und finanziert werden die einzelnen Bürgerbusprojekte durch die jeweilige Kommune, ein betreuendes Verkehrsunternehmen und das Land Nordrhein-Westfalen, das die Beschaffung der Bürgerbusse mit je 35.000 Euro bezuschusst und die Vereine zusätzlich mit einer jährlichen Organisationspauschale von 5.000 Euro unterstützt. Insgesamt bringt das Bundesland gut eine Million Euro pro Jahr für die Bürgerbusse auf.
(kitz)
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(Foto: Pro Bürgerbus NRW)




