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Ford simuliert Härtetests mit Kindern
Erinnern Sie sich noch an ein Werbemotiv von Mercedes-Benz, das einen selig lächelnden Jungen mit tropfender Eistüte auf der Rücksitzbank zeigte und das mit dem Slogan "Unser härtester Fahrzeugtester" garnierte? Die Presseleute von Ford in Köln jedenfalls haben sich wohl daran erinnert und in einer Pressemitteilung zum B-Max thematisiert, wie gut der Minivan Beschädigungen und Verschmutzungen durch ungezogene Kinder verträgt.
Die Entwickler prüften, wie resistent ihre Sitzbezüge gegen hartnäckige Verschmutzungen sind und wie schwer sich die Innenverkleidungen mit Spielzeug verkratzen lassen. Sie gingen dabei unter anderem mit Schlamm, Milch und Limonade zu Werke und vergleichen nun die Schlagfestigkeit ihrer Kunststoffteile gar mit der eines Fußballs. Damit die Kunststoffe richtig spröde werden, wurden mit bis zu minus 30 Grad sogar Einsätze bei Frühjahrstemperaturen in Sibirien simuliert.
Wie Metall-Spikes über Kunststoffteile gekratzt wurden und Stoffe 60.000mal in einem 17-stündigen Verschleißtest gerieben wurden, das mögen sich penible Taxi- und Mietwagenunternehmer lieber nicht vorstellen. Zu ihrer Beruhigung kann gesagt werden, dass solche Tests nicht nur mit dem Familienauto gemacht werden, sondern auch mit den Baureihen Mondeo, C-Max, S-Max und Galaxy, für die auch ein Taxi-Paket angeboten wird.
(dif)
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