Taxi - Heft

Im TAXI-Test: Mazda6 Sport Kombi 2,2 l MZR-CD
In punkto Laufruhe waren die bisherigen 2-l-Dieselmotoren, die Mazda selbst entwickelt hat, nicht gerade wegweisend. Das hat sich bei der Entwicklung des neuen Vierzylinders mit 2,2 Litern Hubraum ein Stück weit geändert. Das ist das wichtigste Ergebnis des TAXI-Tests mit dem Mazda6 Sport Kombi „Exclusive“ 2,2 l MZR-CD mit 92 kW/125 PS.
Die schwächste von drei Leistungsstufen des neuen 2,2-l-Motors mit Common-Rail-Direkteinspritzung ist für den Einsatz als Taxi und Mietwagen kräftig genug. Der leise laufende Motor zieht gut durch und ist mit einem Sechsgang-Getriebe gekoppelt, das sich mustergültig präzise schalten lässt. Solange man nicht unter 1.500/min abfällt, läuft der Vierzylinder sehr ruhig und leise. Darunter fängt er zu brummen an. Dementsprechend ist bei Stadtfahrten der vierte Gang angesagt, während man hinter Lkw auf Landstraßen häufig zwischen dem fünften und dem sechsten Gang hin- und herschalten muss. Bei Überholvorgängen bietet der Wagen genügend Leistungsreserven.
Wer vorausschauend fährt, kann mit 6,2 Litern Diesel auf 100 Kilometer auskommen. Im Schnitt brauchte der Testwagen 6,4 Liter, was angesichts des Raumangebotes immer noch gut ist.
Die Federung ist mit der 17-Zoll-Winterbereifung des Testwagens einen Tick zu hart ausgefallen. Der Mazda-Kombi meldet so jede kleine Bodenunebenheit ans „Popometer“.
Nach wie vor besticht der Mazda6 Sport Kombi durch seine leicht in einen ebenen Laderaum verwandelbare Sitzkonstruktion im Fond. Zieht man an einem Hebel links oder rechts hinter der Heckklappe, dann senken sich das asymmetrisch geteilte Sitzkissen und die Lehne auf der jeweiligen Seite ab und bilden einen ebenen Laderaumboden.
Der Testbericht über die Kombi-Variante mit dem neuen Dieselmotor erscheint demnächst in TAXI. Interessierte Taxi- und Mietwagenunternehmer können die ausführlichen Testnotizen von der Internetseite von TAXI herunterladen.
(dif, 07.0.09)
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(Foto: Dietmar Fund)




