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Für Fahrten zu Kneipen und Discos, wo es nicht auf den Gepäckraum ankommt, ist der Toyota Verso gut geeignet (Foto: Fund)
Neues Discotaxi von Toyota
Seit dem Siegeszug des Opel Zafira, dessen Bugwelle der VW Touran folgte, erfreuen sich siebensitzige Kompaktvans im mobilen Gewerbe einiger Beliebtheit – besonders solche, bei denen man alle Sitze immer dabei hat und bei Nichtgebrauch wegklappen kann. Zu dieser Gattung zählt der Toyota Verso.
Der Japaner, der in der Türkei gebaut wird, löst mit seiner eigenständigen Plattform den Corolla Verso ab, dem er sehr ähnlich sieht. Zwei Zentimeter mehr Innenbreite und drei Zentimeter mehr Radstand sind im Innenraum zwar fühlbar, aber nicht die Welt. Nach wie vor muss man auch beim „Kompakt-Van ohne Kompromisse“ bezüglich des Platzangebotes Kompromisse eingehen.
So haben die beiden „Hinterbänkler“ nur ausreichend Platz für ihre stets steil angewinkelten Beine, wenn die drei Sitze der zweiten Reihe nicht ganz hinten stehen. Schiebt man sie nach vorn, muss mindestens der Beifahrer ein Stück seines sehr guten Fußraums nach hinten abtreten. Der Durchstieg nach hinten ist wie bei allen Vans nichts für Rentner, aber für Jugendliche auf dem Weg zur Disco zumutbar.
Der Verso ist straff, aber noch komfortabel gefedert, seine Seitenneigung hält sich in Grenzen. Der Basisdiesel 2.0 l D-4D mit 93 kW/126 PS reicht für das mobile Gewerbe völlig aus. Leider ist er brummiger als der Flüsterdiesel 2.2 l D-CAT mit 130 kW/170 PS. Die auf 110 kW/150 PS gedrosselte Variante 2.2 l D-4D ist einer Sechsgang-Wandlerautomatik vorbehalten, die aber erst im Juli kommt und noch nicht zur Probe gefahren werden konnte.
Ein Fahrbericht folgt in Kürze in TAXI.
(dif, 24.04.09)
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(Foto: Dietmar Fund)




