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Strategiepapier zur Qualifizierung von Taxifahrern
Wegen der drastisch gestiegenen Zahl von Taxi-Unfällen sollen Taxi- und Mietwagenfahrer künftig "schwere Prüfungen" bestehen und diese alle fünf Jahre wiederholen. Das berichtet die Online-Ausgabe der Rheinischen Post (RP).
Sach- und Personenschäden bei Taxi-Unfällen sind seit 2004 rasant in die Höhe geschnellt. Der Branchen-Versicherer Signal Iduna gab im vergangenen Jahr 22 Prozent mehr für die Regulierung von Taxi-Unfällen aus als er an Beiträgen erhalten hat. Das Gewerbe läuft damit nicht nur Gefahr, dass die Versicherungsbeiträge drastisch steigen. Im schlimmsten Fall wird künftig niemand mehr Taxis versichern wollen. "In Österreich war dieser Zustand zwischenzeitlich schon einmal eingetreten", berichtet die RP.
Das Strategiepapier "Verbesserte Qualifizierung für Taxifahrer" über das der Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages derzeit auf Anregung des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes (BZP) berät, soll Abhilfe schaffen - und das Gewerbe vor "schwarzen Schafen" schützen.
Taxifahrer sollen demnach unter anderem lernen, wie man Gefahren im Straßenverkehr besser einschätzt, wie man Kinder während der Fahrt sichert, Busspuren korrekt nutzt und wie man sich nach einem Unfall richtig verhält. Sie sollen auch wissen, wie man abrechnungsfähige Quittungen ausstellt und was zu tun ist, wenn der Taxameter ausfällt. Außerdem sollen sie Grundkenntnisse im Taxi-, Steuer- und Zivilrecht haben.
(bub, 13.5.09)
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