Die mobile Wallbox ist eine tragbare Ladestation. Sie bringt eine höhere Ladeleistung als Standard-Ladekabel. Die Elektromobilität wächst und damit der Bedarf an flexiblen Ladelösungen. Für E-Auto-Besitzer ohne festen Stellplatz oder mit mehrere Ladeorten ist die mobile Wallbox ideal. Jedoch im Vergleich zu stationären Wallboxen mit einer festen Installation ist die Leistung geringer. Nicht zu verwechseln ist die mobile Wallbox mit Notladekabel, die eine geringe Ladeleistung haben und keine Schutzmechanismen. Für Privatnutzer mit wechselnden Ladeorten, Vielfahrer, Camper und Ferienhausbesitzer wird die mobile Wallbox interessant. Auch Unternehmen mit Poolfahrzeugen könnten von einer mobilen Wallbox profitieren.
| Entwicklung mobiler Ladegeräte für E-Autos 2010: Erste mobile Ladegeräte für Elektroautos 2015: Einführung von Mobile 11kW Wallboxen 2020: Smarte Features und App-Steuerung 2025+: Bidirektionales Laden und Integration ins Smart Grid |
Grundlagen der mobilen Wallbox
Funktionsweise: Die mobile Wallbox wandelt Wechselstrom in Gleichstrom für die Fahrzeugbatterie um. Die Kommunikation erfolgt mit dem Fahrzeug über den Typ-2-Stecker.
Typische Einsatzbereiche: Die mobile Wallbox kann zuhause eingesetzt werden, ohne einen festen Installationspunkt. Für unterwegs ideal, bspw. beim Camping oder am Ferienhaus. Die mobile Wallbox eignet sich auf für Firmenparkplätze, die keine feste Infrastruktur aufweisen.
Vorteile: Die Vorteile liegen auf der Hand, denn die mobile Wallbox ist überall einsetzbar, wo ein Stromanschluss vorhanden ist. Besitzer einer mobilen Wallbox sparen sich die Installationskosten. Die Box is leicht transportierbar.
Nachteile: Jedoch verfügt die mobile Wallbox über eine begrenzte Ladeleistung von 11 kW. Zudem ist die Leistung abhängig von der Steckdosenqualität und Absicherung. Im Vergleich zu festinstallierten Wallbox ist die Nutzung nicht so komfortabel.
Technische Aspekte
| Ladeleistung | 11 kW → ca. 5–6 Stunden für volle Ladung 22 kW → schnellere Ladung, aber höhere Anforderungen an Stromnetz |
| Anschlussarten | Schuko-Steckdose (max. 2,3 kW, nur Notlösung) CEE-Steckdose (rot, 16A oder 32A für 11–22 kW) |
| Sicherheitsfunktionen | FI-Schutzschalter Typ A oder B integriert T Temperaturüberwachung zur Vermeidung von Überhitzung Automatische Abschaltung bei Fehlerstrom |
| Kabelmanagement | Länge: 5–7 m üblich Gewicht: meist 3–7 kg Transporttasche für sicheren Transport |
Kaufkriterien
Kompatibilität
Die mobile Wallbox muss natürlich zum Fahrzeuganschluss passen – Typ 2 Standard in Europa. Des Weiteren sollte die Ladeleistung einstellbar für unterschiedliche Stromquellen sein.
Bedienung
Mobile Wallboxen können über ein Display oder per App bedient werden. Aufschlussreich für den E-Auto-Fahrer sind Ladehistorie und Verbrauchsanzeige.
| Fakt: Mit 11 kW Ladeleistung lädt ein E-Auto in ca. 5 Stunden für 100 % Reichweite. |
Zusätzliche Features
Zusätzliche Funktionen, wie WLAN/Bluetooth für die Steuerung oder Timer-Funktion für günstige Stromtarife sorgen für mehr Komfort und helfen beim Sparen.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Der Markt bietet bereits einfache Modelle ab ca. 500 EUR. Premium-Ausführungen mit Smart-Funktionen gibt es in der Preisklasse bis 1.200 EUR.
Fördermöglichkeiten
Für private Ladepunkte könnte eine KfW-Förderung in Betracht gezogen werden. Zudem sind regionale Zuschüsse möglich – ein Prüfung dessen lohnt sich.
| Wussten Sie: dass eine mobile Wallbox oft nur halb so teuer ist wie eine stationäre? |
Installation und Nutzung
Voraussetzung für die Inbetriebnahme der mobilen Wallbox ist eine ausreichend abgesicherte Steckdose – CEE wird empfohlen. Ein Elektriker kann die Stromleitung entsprechend prüfen.
Die Nutzung ist einfach. Die mobile Wallbox wird an der Steckdose angeschlossen und mit dem Fahrzeug verbunden. Dann startet der Ladevorgang. Über das Display an der Box oder eine App kann der Ladevorgang kontrolliert werden.
Tipps für unterwegs: Wer im Ausland mit der mobilen Wallbox unterwegs ist, sollte an Adaptersets für verschiedene Steckdosen denken. Die passende IP-Schutzklasse sollte beachtet werden – Schutz vor Regen. Um die Unfallgefahr zu minimieren sollte das Kabel nicht über Gehwege gelegt werden.
| Infobox: Mobile Wallboxen sind die perfekte Lösung für Camper und Ferienhausbesitzer. |
Rechtliche und Sicherheitsaspekte
| Normen | Versicherung | Meldepflicht |
| VDE 0100 für Elektroinstallation IEC 61851 für Ladeeinrichtungen | Schäden durch unsachgemäße Nutzung können nicht gedeckt sein | Mobile Wallboxen meist nicht meldepflichtig, stationäre schon |
Zukunftstrends
Interessant für die Zukunft könnte die Integration von mobilen Wallboxen in das Smart-Home sein. Denkbar wären eine Sprachsteuerung und dynamisches Lastmanagement. Laden mit eigenen Solarstrom – sehr effizient. Oder bidirektionales Laden, d. h. Fahrzeug als Stromspeicher für das Hausnetz. Weiter denkbar sind leichtere mobile Wallboxen durch kompaktere Bauweise – die damit an Mobilität gewinnen.
FAQ
- Brauche ich einen Elektriker für die mobile Wallbox?
- Ja, für Prüfung der Stromquelle empfohlen
- Welche Steckdose ist ideal für schnelles Laden?
- CEE-Steckdose (rot, 16A oder 32A)
- Kann ich eine mobile Wallbox auch im Ausland nutzen?
- Ja, mit passenden Adaptern
- Wie sicher ist das Laden bei Regen?
- IP-Schutzklasse beachten, Geräte sind meist spritzwassergeschützt
(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)