Von Winter- auf Sommerreifen wechseln – so einfach geht es!

Es ist wieder Zeit für den Saisonwechsel der Reifen. Mit Sommerreifen ist der Wagen auf trockener und heißer Fahrbahn sicherer unterwegs. Zusätzlich werden durch den Reifenwechsel die Winterreifen für die nächste Saison geschont.

Mit den richtigen Werkzeugen können Sie den Reifenwechsel auch selbst durchführen. Hier eine Schritt für Schritt Anleitung:

Schritt 1: Bereiten Sie sich richtig vor

Besorgen Sie sich vorerst die richtigen Werkzeuge. Dazu gehören ein anständiger Wagenheber, ein Drehmomentschlüssel oder Radkreuz, und ein Radmutternschlüssel. Kennzeichnen Sie Ihre Reifen vor dem Abmontieren mit Kreide, um die Montage im folgenden Winter zu erleichtern.

Bevor Sie Ihren Wagen anheben, sollte die Handbremse angezogen sein. Das Fahrzeug sollte auf einem ebenen und festen Untergrund stehen, damit es problemlos angehoben werden kann.

Schritt 2: Der Reifenwechsel

Lösen Sie die die Radkappen, falls welche angebracht sind. Lockern Sie dann der Reihe nach mit dem Radkreuz oder dem Drehmomentschlüssel die Muttern der einzelnen Räder. Bitte beachten Sie, dass die Muttern nur gelockert und nicht komplett abgeschraubt werden sollen.

Nachdem die Muttern gelockert wurden, heben Sie den Wagen im nächsten Schritt an. Suchen Sie hierfür an der Karosserie die Stelle, die für das Ansetzen des Wagenhebers vorgesehen ist. Weitere Hilfe finden Sie im Handbuch Ihres Fahrzeugs.

Kurbeln Sie Ihren Wagen mit dem Wagenheber an. Dabei sollte das zu wechselnde Rad keine Bodenberührung mehr haben. Ein paar Millimeter reichen hier aus. Jetzt können Sie die bereits gelockerten Radmuttern komplett entfernen. Anschließen können Sie das Rad abnehmen. Bevor Sie das neue Rad anbringen, ist es ratsam, die Radauflageflächen zu reinigen.

Bringen Sie das neue Rad an und befestigen Sie die Muttern. Wenn Sie das mit allen Reifen gemacht haben, senken Sie das Fahrzeug und drehen Sie die Radmuttern noch einmal fest.
Kontrollieren Sie den Luftdruck der Reifen und ziehen Sie die Muttern nach 50 gefahrenen Kilometern wieder nach.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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